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Verfasst am 19.11.2011 10:57:58 Uhr Samstag: Stoffkunde
Seide
Der feinste und wertvollste natürliche Faden wird seit Jahrtausenden aus den Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen. Damit die Raupe beim Schlüpfen den festen, taubeneigroßen Kokon nicht zerbeißt, werden die Insekten vorher mit heißem Dampf getötet. In kochendem Wasser löst sich der Seidenbast, der den Kokon verklebt hat – nun kann der lange feine weiße Seidenfaden abgewickelt werden. Weniger brutal geht es bei der Gewinnung von Wildseide zu: Die Kokons werden in der Regel nach dem Ausschlüpfen der Schmetterlinge eingesammelt. Weil dadurch kein langer Faden gewonnen werden kann, hat die Wildseide (zum Beispiel die Tussahseide) eine unregelmäßige Optik und ist etwas schwerer. Jährlich werden etwa 125.000 Tonnen Rohseide hergestellt – das meiste davon in China. Auch Indien, Usbekistan und Brasilien sind wichtige Erzeugerländer. Ganz unproblematisch sind die Importe allerdings nicht: So kann das feine Tuch mit Antischimmelmitteln behandelt sein. Bunte Stoffe können mit – in der EU verbotenen – Azo-Farben gefärbt sein. Bei pflanzengefärbten oder weißen Seidenstoffen sind solche Schadstoffe aber nicht zu befürchten. Echte Seide wirkt temperaturausgleichend, das heißt sie wärmt bei Kälte und kühlt bei Hitze. Seide kann etwa 30 % ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Ihre glatte Oberfläche macht sie schmutzabweisend und relativ unempfindlich gegen Gerüche. Dank ihrer Geschmeidigkeit ist Seide ideal für Unterwäsche sowie für sommerliche Oberbekleidung.
Verfasst am 25.10.2011 23:38:11 Uhr "Guten Abend"
Die spezielle Häkelanleitung hab ich in den Ordner "Dominikanische Republik" geräumt. Der Ordner "Kuba" ist noch immer ohne Bildmaterial. Was die Australien-Tickets angeht, die liegen auf dem Dachboden.
"Gute Nacht"
Verfasst am 03.10.2011 18:39:06 Uhr Oktoberflair Ein Wetter wie im Bilderbuch, Bikini tauglich ... so könnts bleiben bis an Weihnachten.

Verfasst am 20.09.2011 23:27:19 Uhr das fiedele Röllchen
Das wird kein Zuckerschlecken sagt der Betrachter. Diese Nuss zu knacken eine echte Herausforderung. Mit der Nuss meint er dieses Monstrum unter der Haube, auch Nähmaschine genannt. Er sinniert noch darüber wie sich die Haube öffnen lässt.
Verfasst am 27.02.2011 23:40:41 Uhr Pro Hallöchen 
stammt der letzte Eintrag wirklich von mir? Unglaublich diese Zeilen. Natürlich kommt kariert nie aus der Mode und es gibt kaum etwas, was man nicht kariert designen könnte, außer vielleicht Autos, da könnte ich mich nicht erinnern, jemals ein komplett kariertes Auto gesehen zu haben. Soviel dazu. Was nun die Seide betrifft, die wird noch teurer. Die chinesischen Maulbeerbewirtschafter haben nämlich keine Lust mehr mit dem System, das ihnen verbietet dem Bestbietenden zu verkaufen. Eine Frau hat sich deswegen von einer Brücke in den Freitod gestürzt. Insgesamt werden die Raupenzüchter weniger. Die Seide als Futterstoff war für den Otto Normalverbraucher schon immer ein unerschwinglicher Luxus und als Verbraucher ist man schon froh in einem Kleidungsstück von der Stange Baumwolle als Futterstoff vorzufinden. Im Großen und Ganzen besteht die Massenware an Futterstoffen aus Kunstfaser.
Neue Läden, die etwas anderes versprechen, schließen meist schon wieder bevor man einen Parkplatz gefunden hat, und die einzige Beute der Shoppingtour besteht dann aus einem Protokoll. Der grimmig blickende Stadtsheriff war einem sogar aufgefallen, jedoch ihm ins Gewissen zu reden, wurde versäumt.
Gute Nacht

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